Aufruf: Unterstützt den KOK16

TU Dresden beendet Freiraumprojekt

Die im vergangenen Jahr als „Exzellenzuniversität“ ausgezeichnete TU Dresden ist dabei, ihren letzten selbst verwalteten Freiraum zu verlieren. Damit stehen zahlreiche Initiativen und Gruppen von Studentinnen und Studenten seit letztem Freitag ohne ein Dach über dem Kopf da. Die Räume im Uni-Campus, die nach monatelangen Protesten von Studierenden im Zusammenhang mit europaweiten Bildungsprotesten von der Universitätsleitung erkämpft worden waren, sollen jetzt aus „Brandschutzgründen“ geschlossen bleiben, zuvor hatte die Universitätsleitung bereits Ende November des letzten Jahres die Schlösser an den Türen ausgetauscht und ein Nachtverbot mit dem zuständigen Wachschutz durchgesetzt.

 

Der KOK 16 ist als eine der letzten selbstverwalteten und kritischen Einrichtungen innerhalb der
TU unbedingt zu bewahren. Jeder andere Schritt der Unileitung muss wie eine willentliche
Beseitigung der universitären Opposition erscheinen. Auch ein weiteres mal nur temporär nutzbare,
veraltete Räume anzubieten wäre inakzeptabel. Insbesondere selbstverwalteten
Studierendenzusammenschlüssen ist die Mehrarbeit durch ständigen Umzug nicht zuzumuten,
genau so wenig wie die nochmalige Abschiebung in altersschwache Schuppen am Rande des
Campus. Die Unileitung könnte ihr demokratisches Selbstverständnis beweisen, in dem sie zeigt das
sie dem Austausch der Studierenden einen modernen Arbeitsbereich inmitten des Campus anbietet.

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