18.7. 18:00 HAFENCITY DRESDEN Bürgerfragestunde im Alten Schlachthof

Die Bürgerfragerund zum offenliegende Bebauungsplan 357B (= HAFENCITY DRESDEN) dient dem Austausch zwischen Bevölkerung und der Stadtverwaltung bzw. dem Stadtplanungsamt zum Bauvorhaben.

Mit anwesend werden sein Vertreter des Investors USD („Uns Schönes Dresden“).

Eine Teilnahme bringt folgende Möglichkeiten mit sich:

A)  Fragen stellen zum Projekt, die man von Stadtverwaltung oder Investor USD beantwortet haben möchte

B) zeigen, dass einem nicht egal ist, was in unserem Stadtteil passiert

Wir können nur alle ermutigen, sich aktiv zu beteiligen, also auch mit Wortbeiträgen und Fragen. Falsche oder dummer Fragen gibt es nicht! Niemand muss Bauexperte oder Stadtplaner_in sein dafür! Wenn Euch die Antworten unverständlich vorkommen, dann fragt einfach nochmal!

Der Bebauungsplan 357B liegt noch bis zum 26.7. im Rathaus (Dr.Külzring 19, fon 0351-4880)  und  im Ortsamt Dresden Neustadt aus zum Ansehen.  Hier online auf der Dresden-Seite.

Noch bis zum 26.7. kann mündlich, schriftlich oder per email Stellung bezogen werden zum Bebauungsplan.

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Neustädter Hafen und Umgebung so [oben, Hochwasser 2013]  oder  so [unten, Planung USD]

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Einwände gegen Hafencity jetzt möglich

Von JÜRGEN HELFRICHT

Dresden – Wie hässlich wird die geplante Hafencity an der Elbe?

Die Pläne für das 8,5-Hektar-Objekt liegen JETZT im Ortsamt Neustadt (Hoyerswerdaer Str.) aus.

Ortsamts-Chef André Barth (46) ruft alle auf: „Guckt die Pläne genau an und protestiert, wenn ihr was dagegen habt!“

Denn die Immobilien-Firma USD will schnell loslegen und bis 2017 für 45 Mio. Euro 350 Wohnungen in über 24 Meter hohen Häuser bauen.

Selbst der Ortsamtsleiter hat Zweifel. Barth: „Wir benötigen Planung mit Augenmaß. Die Häuser müssen in unseren Stadtteil passen.“

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bei mir können Sie sich über die Hafencity beschweren. Der Neustädter Ortsamts-Chef André Barth (46) zeigt auf der Karte, wo die Hafencity gebaut werden soll

Nachdem Medien über die Planungen berichteten, reagierte das Rathaus. Barth: „Die Einspruchsfrist für alle Dresdner wird nun bis zum 26. Juli verlängert.“

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