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Dresden: Schlechteste Proberaum-Situation bundesweit

Bei einer bundesweiten Umfrage hinsichtlich der Proberaum-Situation für Musiker_innen schnitt Dresden neben Hamburg ganz besonders schlecht ab.

Ob das ein Superlativ ist, der einer angeblichen „Kulturstadt“ angemessen ist? Natürlich ist diese Frage rein rhethorisch….  Sollte Dresden „Kulturhauptstadt“ werden wollen, muss sich auch in Sachen Proberäume einiges verbessern. Gerade in den vergangenen Jahren sind etliche ersatzlos weggefallen. Dabei handelte es sich zumeist um Räume, die selbst-hergerichtet, zur günstigen Miete zwischengenutzt und nach Aufwertungsdruck einfach weg waren. Auch dem Kulturamt und der Stadtverwaltung ist das Problem seit langem bekannt. Bisher jedoch hält der Trend ungebremst an: Mieten steigen, Räume werden unerreichbar und die Stadt Dresden verkauft weiter Stück für Stück den kommunalen Leerstand (Ziel: in 6 Jahren soll ALLES weg sein.). Hier jedoch hätte die Stadt ganz direkt die Möglichkeit, dem Notstand Abhilfe zu schaffen: indem sie Gebäude und Räume vorhält und entweder vorübergehend oder dauerhaft für Proberäume und Ateliers zur Verfügung stellt.

Mehr zur Umfrage: http://www.backstagepro.de/thema/problematische-proberaum-situation-so-beurteilen-bands-und-musiker-die-lage-wirklich-2014-07-31-SXHbg327Ty