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Notiz: Frühlingsfest 22.05.2010 voller Erfolg!

Allen Besuchern, Veranstaltern, Freunden, Tages- und Nachtgästen, Essenden, Tanzenden und Musizierenden sei an dieser Stelle ein großer Dank für eurer Dasein und Unterstützung ausgesprochen. (: Das Fest regte uns dazu an, erstmalig in diesem Jahr auch ein Herbstfest zu veranstalten. Ihr seid alle herzlich eingeladen mit zu feiern und mit zu gestalten, Termin wir rechtzeitig bekannt gegeben. Bei Interesse das Programm mitzugestalten bitte unter unserem „Mitmachen-Kontakt-Formular“ melden. (freiraumelbtal@live.de) Lothar&Fabian

Zerealien Maestro del Caloriens Paolo y Christiano

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Nachrichten

Der Ortsbeirat Neustadt hat sich mit großer Einmütigkeit für den Masterplan Neustädter Hafen ausgesprochen, der unter dem Namen Hafencity bekannt geworden ist. Dabei geht es um hochwertige Wohnbebauung nahe der Elbe und einen Schwerpunkt für Gewerbe in der nördlichen Zone.

Matthias Flörke vom Planungsamt machte bei der Präsentation darauf aufmerksam, dass es sich um einen langfristigen Strategieplan handele, nicht um ein kurzfristiges Projekt. Die Umsetzung sei in Stufen geplant und könne sich bis 2050 hinziehen.

Zu Mehrfach geäusserten Bedenken, dass das bis zur Bahnstrecke reichende Gelände teilweise im Überschwemmungbereich der Elbe liege, sagte Flörke, das sei lösbar. So könnten die Häuser mit Durchflutungskellern ausgestattet werden. Außerdem könne etwas weiter elbabwärts zusätzlicheer Retentionsraum angeboten werden. Für die Leipziger Strasse sei sogar ein teilweiser Schutz vor Überflutungen wie im Jahre 2002 durch niedrige Mauern im Gespräch.

Flörke betonte, dass die Uferzone in jedem Falle für die Öffentlichkeit freigehalten werden solle. Für die erste Phase nannte er die Anlage von Grünzügen als Rahmen der weiteren Bebauung. Für das Projekt soll der Bebauungsplan zum alten Keramik-Gelände aufgehoben werden. Es steht heute im Ortsbeirat Pieschen auf der Tagesordnung. |[öse :: SächsZeitung :: 10.11.09

 

Grüne Ortsbeiräte für Hafencity!
Vorhaben Leipziger Vorstadt – Neustädter Hafen

Lange von zahlreichen interessierten Gästen erwartet, stellte Herr Flörke vom Stadtplanungsamt zu später Stunde den Masterplan und die damit verbundenen Bebauungsplanänderungen für die Leipziger Vorstadt vor. Er betonte, dass der Masterplan ein strategisches Ziel, kein planerisches Faktum und die Realisierung erst für 2020-2050 absehbar sei … Das Vorhaben erfolgt laut seiner Auskunft in enger Abstimmung mit dem Hochwasserschutz und dient der Aufwertung dieses innenstadtnahen Bereiches, bei dem öffentliche Nutzung, Schaffung von Grünbereichen und eine „Kulturspange“ von Schlachthofgelände bis Citybeach im Vordergrund stehen. Der Bereich südlich der Leipziger Straße soll vornehmlich Wohngebiet werden, der nördliche Bereich verstärkt Gewerbeansiedlung, auch um den kulturellen Institutionen (Schlachthof etc.) ihre akustische Freiheit zu lassen. Der Leipziger Bahnhof soll als Kulturdenkmal bevorzugt der Nutzung durch das Verkehrsmuseum zugeführt werden.

Der Ortsbeirat begrüßte die Entwicklung und stimmte mit Ausnahme der LINKEn den entsprechenden Anträgen zu. Ergänzend wurde ein Antrag von Johannes Lichdi (B90/GRÜNE), in dem Forderungen für die zukünftige Gestaltung des Bereichs formuliert sind (Naturnähe, öffentliche Nutzung, hochwasserneutrale Bebauung und Ausgleich des Retentionsflächenverlustes, Abriss des Heizhauses des Arzneimittelwerkes, kleinteilige Bebauung im Passivhausstandard) mehrheitlich angenommen.

Hier ein Aufruf gegen die Hafencity zu finden bei http://www.lingoworks.de/area-zero.html

No Hafen City Dresden! Die Stadt Dresden plant wieder mal GanzGroßes. Nachdem der Welterbetitel verzockt und ein einmaliges Stück Elbtal bereits zerstört und zubetoniert wurde, gehen die aberwitzigen Phantasien des Stadtplanungsamts in eine neue Runde. Nach der so berauschten Utopie von einem Tunnel unterm Blauen Wunder, offerieren uns die Stadtplaner dieser Tage ein weiteres „dolles Ding“ aus ihrer arg „verschneiten“ Klapperkiste (Hirn, d.A.): Hafen-City – Der Ausbau des Neustädter Hafens zur Wohn- und Geschäftswelt. „Groß, Protzig und Teuer“ – so das Motto. In bester Elblage mit herrlichsten Blick. Wenn scherts, wenn „Hippis weggebaggert“ und weitere Teile der Elblandschaft „zur Sau gemacht“ werden. Da entsteht nachhaltiger Elbflorenz-Flavor vom feinsten.

Die Folgen dieses (evtl.n) Unterfangens trähhfen diesmal nicht nur (mal wieder) Mutter Natur/Landschaft, sondern auch einige hundert Menschen, welche auf dem Areal leben, schaffen, arbeiten oder Gurken züchten. Kulturelle und Soziale Projekte sind genauso in Gefahr, wie Kleingärtner, Künstler, Handwerker und Wagenburgler und … einer der schönsten Flecken dieser Stadt. Hier soll, ganz neo-liberalitärdingsda, eine kulturell-urbane Biosphäre der antibakteriellen Einöde der Arbeits- und Lebenswelt des 21.Jahrhundert weichen. Das wird bestimmt ein ganz großer Wurf…